Nerds mit Auftrag. Der Science-Podcast.

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00:00:12: Swiping, liken, teilen, tippen, schicken, stupsen Spielen.

00:00:17: Junge Menschen fühlen sich wie ein Smartphone gut an die Welt angeschlossen – aber werden sie dort auch gut unterstützt?

00:00:23: Welche psychischen Belastungen junge Menschen umtreiben und wie Hilfsangebote gestaltet sein müssen, um Anklang zu finden?

00:00:30: Darüber tauschten sich junge Erwachsene- und Fachleute beim Future Health Talk von Merk Österreich Mitte Juni.

00:00:39: Dies ist eine endgeltliche Information von Merk Österreich.

00:00:42: Die redaktionelle Letztverantwortung liegt bei APA Science.

00:00:46: Mehr Informationen finden Sie in den Show Notes dieser Folge.

00:00:50: Ich bin Astrid Kufner und begrüße euch bei einer neuen Folge von Nerds mit Auftrag.

00:00:55: Zu Gast sind Oliver Scheibenbogen klinischer und Gesundheitspsychologe, Fachmann für digitale Süchte am Anton-Proxch-Institut sowie Simon Schulze, Medical Director beim Merk Österreich.

00:01:24: Wir sprechen heute über Mental Health, also psychische Gesundheit und Wohlbefinden.

00:01:29: Und wir wollen erkunden wie es jungen Menschen in Österreich geht, wie sie psychische Gesundheits thematisieren und wo sie Unterstützung bekommen können.

00:01:38: Herr Schulze, das Pharmaunternehmen Merkherz für eine europaweite Jugendbefragung in Aufträge geben und auch nationale Auswertungen gemacht.

00:01:48: Was ist denn da für Österreich herausgekommen?

00:01:50: Als Parma-Unternehmen liegt uns die Gesundheit der Menschen natürlich sehr am Herzen.

00:01:54: Und um das besser zu verstehen, wo die Bedürfnisse sind haben wir im Jahr zwanziviert die Umfrage gemacht.

00:02:00: Das war in Europa.

00:02:01: mit fünfzehn europäischen Ländern waren neuntausend Teilnehmer und davon auch über sechshundert in Österreich.

00:02:09: und es war die jüngere Generationen die Millennials und Gen Z also die zwanzig bis siebenund dreißigjährigen.

00:02:16: und so als wichtigste Themen, die rausgekommen sind ist es mehr als die Hälfte sich generell körperlich und mental unwohl fühlen.

00:02:24: Also das ist schon ein sehr betrachtlicher Anteil.

00:02:26: und dann generell auch Themen wo sich die Befragten mehr Unterstützung suchen bei Familiengründung und bei Beruf und Gesundheit.

00:02:35: Und Gesundheit ist beides, dass die körperliche Gesundheit und auch die mentale Gesundheit um das Thema jetzt in der Umfrage rausgekommen.

00:02:43: Wir hatten dann den ersten Future Health Talk in Österreich, da hat man die Themen gewählt.

00:02:50: das war dann für Gesundheitskompetenz, dann körperliche und geistige Gesundheit und auch Familienberuf und Gesundheit zum Verein.

00:03:02: Und aus der Diskussion letzten Jahres hat sich dann herauskristallisiert, dass gerade die mentale Gesundheit doch sehr viel Aufmerksamkeit braucht.

00:03:12: Wir haben auch an das Sigmund Freutun bis jetzt immer wieder Erhebungen durchgeführt was sozusagen die psychische Belastung betrifft, grad auch der Jugendlichen.

00:03:20: Und da haben wir natürlich seit Corona auch bemerkt, dass diese psychische Belastung enorm ist und das die Nach der Pandemie gar nicht so wirklich aufgehört hat.

00:03:30: Sondern dass dieser psychische Belastung weiter besteht.

00:03:33: Wir haben dann weiter gefragt, wodurch generiert sich diese psychischen Belastungen, die subjektiv einfach sehr stark empfunden wird bei den Jugendlichen?

00:03:40: Da gibt es ein ganz bemerkenswertes Ergebnis nämlich vieler mal angegeben, dass es natürlich auch die Angst vor neuerlichen Infektionern beispielsweise ist also von Krankheiten.

00:03:53: Auch der Krieg und auch die wirtschaftliche Lage natürlich beunruhigend ist.

00:03:57: aber das ganz vordezufinden im Ranking ist Angst vor der Verlust der Demokratie und vor der zunehmenden Ungleichheit in der Gesellschaft.

00:04:08: Und das kann man ein zwei weisen Deuten.

00:04:11: auf der einen Seite Es ist natürlich besorgenserregend, wenn das abnimmt oder subjektiv erlebt, abknimmt.

00:04:19: Auf der anderen Seite ist es toll dass die Jugend solche Werte natürlich verinnerlicht hat und dann subjektive auch spürt, dass da was verloren geht Und das kennen wir ja, wenn Ressourcen letztlich wieder knapper werden und sei jetzt nur subjektif empfunden Dann fühlt man natürlich verstärkt doch eine Bedrohung.

00:04:37: Das ist einmal der eine Teil Aber auch merken letztlich, dass die psychischen jungen Menschen sehr stark belastet ist.

00:04:44: Das sind durch die technologische Disruption entstandene Belastungsmomente allen voran Social Media aber letztlich auch die gesamte Händennutzung, die uns als Gesellschaft ganz massiv vor Herausforderungen stellt.

00:04:58: und das was glaube ich schon noch in den letzten Jahrzehnten Gott sei Tank passiert ist, ist dass die Bereitschaft über psychische Probleme zu reden einfach viel größer geworden ist.

00:05:09: Und dadurch haben wir natürlich auch subjektiv empfunden ein verstärktes Aufkommen und sozusagen eine höhere Prävalenz letztlich von psychischen Erkrankungen, die vielleicht früher einfach so nicht gesehen worden sind weil keiner darüber geredet hat.

00:05:24: Das heißt es geht einerseits ein bisschen um einen Abbau von Stigmata in dem Bereich Es geht sehr stark auch letztlich um den Wandel von Idealen.

00:05:37: Nur stark zu sein ist kein erstrebenswertes Ideal mehr, weil es geht vielmehr auch darum zu sagen ich bin authentisch.

00:05:44: Ich gebe mich preis sozusagen mit meinen Schwächen über schwächen Reden.

00:05:49: Es ist eigentlich etwas ganz Starkes und ich habe schon das Gefühl dass natürlich noch viel Luft nach oben aber es wird hier deutlich besser.

00:05:56: Ist das denn etwas, was wirklich für alle Diagnosen gilt?

00:06:00: Ich denke jetzt an Schizophrenie zum Beispiel, die gar nicht so selten bereits im Jugendalter beginnt.

00:06:07: Gibt es so etwas wie akzeptablere und beschämendere Diagnose?

00:06:12: Es hat erzeitlich die Mode-Diagnose des Burnouts gegeben – und Burnout war deswegen so akzeptiert weil Um auszubrennen, muss man zuerst einmal brennen und da muss man Leidenschaft entwickeln und Leistung zeigen.

00:06:25: Und die, die halt so viel gearbeitet haben unter Anführungszeichen sind, die krank geworden sind.

00:06:31: Das war letztlich in der Psychologie aber auch in der psychiatrie.

00:06:34: dazu kann auch zu den Menschen ... verstärkte Hundert Depressionen leiden.

00:06:39: Damit ist sozusagen dann auch die Depression in der öffentlichen Wahrnehmung ein Stückchen Salonfähiger geworden.

00:06:45: Natürlich sind ganz schwere psychiatrische Erkrankungen wie Schizophrenie immer noch ein ganz, ganz großes... Tabuthema, weil sich da letztlich auch viele davor fürchten.

00:06:54: Weil jemand der Schizophrenie hat vielleicht eine inhaltliche oder auch formale Denkstörung hatte als unberechenbar.

00:07:03: Da kenne ich mich nicht aus, da weiß ich nicht wie ich den einschätzen soll.

00:07:06: das macht natürlich Angst in der Wahrnehmung.

00:07:09: Wir haben es aber bei den Jugendlichen ganz stark eben damit zu tun dass es Probleme der sozialen Interaktion zunehmend mehr gibt dass zum Beispiel Essstörungen ein ganz großes Thema sind.

00:07:22: Das kommt auch so verstärkt über die sozialen Medien, weil die natürlich sehr stark Vergleichsprozesse auch anregen und man sozusagen der Idealen nie gerecht werden kann, weil so scheinbar schön und toll sind wir Menschen zumeist nicht gebaut um hier mit Filtern die hoch spezialisiert sind in Konkurrenz treten zu können.

00:07:44: das ist glaube ich ein ganz ganz großes thema die Generation jetzt auch so ein Stückchen auszeichnet.

00:07:50: Die menschliche Psyche ist immer dann am meisten belastet, wenn es Unsicherheiten gibt.

00:07:54: Deswegen ist ja sozusagen auch die Pubertät ein hoch vulnerarer Platzseidraum und diese Unsicherheit sind halt gerade jetzt momentan in der Gesellschaft auch sehr, sehr hoch.

00:08:03: wir reden immer von hoher Inflationen Finanzkrisen, wir reden ganz stark von Kriegen.

00:08:11: Die Subjektivgefühle da mal ein Stückchen weiter weg sind aber dann plötzlich auch ein paar Tage später wieder ganz nahe empfunden werden und all das macht unsicher und das einzige was hilft gegen Unsicherheit ist miteinander zu reden und miteinander in den Austausch zu gehen.

00:08:26: Nichts belastet unsere Psyche mehr als die eigene Fantasie, die sich über die Bewertung sozusagen der wahrgenommenen Situation dann zeigt.

00:08:35: Und wenn ich mich aber austauschen kann, dann ärde ich mich mehr oder weniger unter Anfangszeichen mit anderen und das entengstigt

00:08:41: sehr.".

00:08:42: Zwei wichtige Stichworte sind schon gefallen – miteinander reden hilft!

00:08:47: Es hilft sich zu erden.

00:08:49: Und Social Media sind eine beliebte Informationsquelle, aber eben auch eine unendliche Vergleichsmaschine.

00:08:55: Bevor wir mehr darüber sprechen, erkunden wir die sogenannte Neurotiversität.

00:09:00: Der Begriff trägt im Umstand Rechnung das nicht jede Abweichung eine Erkrankung ist.

00:09:04: Ob ein Verhalten oder eine Diagnose Probleme bereitet hängt auch vom Umfeld ab.

00:09:09: und wie besprechen wieder mit umzugehen ist dass körperliche und psychische Beschwerden Hand in Hand gehen.

00:09:16: Nehmen wir ADAS.

00:09:18: ADAS hat man früher so umgangssprachlich als als Tappelfillip bezeichnet.

00:09:24: Da hat es immer zwei Seiten der Betrachtung gegeben.

00:09:26: Natürlich ist das eine ernstzunehmende Erkrankung, die vor allem im Kinder- und Jugendsalter auftritt.

00:09:32: Auf der anderen Seite hat man in früheren gesellschaftlichen Kulturen, hat man ja zum Beispiel gesagt um ein Kind zu erziehen braucht man den ganzen Dorf.

00:09:44: heutzutage die Realität ist eine ganz andere.

00:09:47: viele sind alleinerziehend oder sind Familien wo relativ kleine Familien da sind, wo wenig Unterstützung noch da ist.

00:09:59: Und daher ist es so dass dann auch Kinder wesentlich besser unter Anführungszeichen in dieser Gesellschaft im Raum der gegeben wird von der Gesellschaft ihren Platz einnehmen müssen und dort funktionieren müssen.

00:10:12: Und natürlich gibt es im Sinne der Neurotiversität viele Kinder, die halt ganz am Rande sozusagen da stehen.

00:10:20: Und das ist immer die Frage wie sehr ist die Gesellschaft bereit diese Kinder mit offenen Armen zu empfangen und auch zu unterstützen?

00:10:27: Wie viel Möglichkeiten an Ressourcen gibt's dem auch entgegenzukommen?

00:10:33: Und deswegen glaube ich, dass ist es ganz wichtig auch zu schauen als Gesellschaft hier die Möglichkeit haben, auch neue diverse Kinder und Jugendliche adäquat zu unterstützen.

00:10:47: Adäquatsbehandeln auch zu können.

00:10:49: Und da braucht es meistens für mehr Ressourcen, als in vielen Bereichen einfach vorhanden ist.

00:10:56: Ja?

00:10:56: Und da rede ich jetzt gar nicht nur vom Gesundheitssystem sondern das spürt sich ganz viel in der Familie im Freundeskreis ab auf gesellschaftlicher Ebene ab Weil es oft schon so ist, dass das natürlich wenn jemand anders ist als kritisch gesehen wird.

00:11:11: und da offen zu sein.

00:11:14: Und jemanden mit all seinen Ecken und Kanten auch willkommen zu heißen.

00:11:18: Das ist eine Grundhaltung an der wir glaube ich das Gesellschaft wieder ein Stückchen mehr arbeiten müssen.

00:11:23: mich gerade in dem Kontext, dass Ressourcen knapper werden und jeder sich sozusagen da auch so ein bisschen abschottet

00:11:30: Herr Schulze, ich würde Sie gerne wieder in das Gespräch hineinholen.

00:11:33: Nämlich mit dem Stichwort Neurodivergenz.

00:11:36: Merk ist sozusagen in der vorhergehenden Erforschung und dann auch der Produktion von Medikamenten für seltene Erkrankungen engagiert.

00:11:47: Neurofibromatose ist so eine seltener Erkrankung und die geht wiederum gar nicht so selten wie Neuro-Divergänz einher.

00:11:54: Wir haben gerade gehört Die Gesellschaft muss ein bisschen Platz machen für neurodiverse Menschen und mehr Menschen müssen sich kümmern als nur eine Kleinfamilie.

00:12:05: Was möchten Sie ergänzen?

00:12:06: Was bedeutet das vielleicht auch für die Behandlung, dass ich auf der einen Seite eine körperliche Erkrankung habe und auf der anderen Seite geht die einher mit Neurodivergenz.

00:12:14: also wie muss man darauf reagieren?

00:12:17: Medikamente wichtig Ganz wichtiger erste Schritt, aber was braucht es noch?

00:12:21: Ich denke natürlich positiv zu sehen ist das jetzt offener über die Problematik gesprochen wird.

00:12:27: Über die mentale Belastung.

00:12:29: Aber es zeigt natürlich auch ein Problem da ist und dass man Lösungen brauchen.

00:12:32: Und da ist das Bewusstsein in der Gesellschaft ganz wichtig.

00:12:36: Natürlich hier einmal für die Betroffenen selber, die Angehörigen wie die Familie, wie sie gesagt haben und da die Sensibilisierung zu haben.

00:12:45: Also dass man offen ist für das Thema, dass man zuhört.

00:12:47: die Betroffenen wissen, man ist was anders.

00:12:50: Man muss sich Hilfe suchen und dann das Umfeld natürlich auch für das Thema offen ist und zuschaut oder nicht zu schaut sondern drauf schaut und weiß wann Hilfe zu holen ist.

00:13:01: Und im zweiten Schritt ist es dann natürlich auch wichtig vom Gesundheitssystem dass die Hilfe entsprechend angeboten wird.

00:13:07: also das war was jetzt diskutiert hat.

00:13:09: und auch bei dem letzten Future Health Talk ist halt, wenn man betroffen ist.

00:13:13: Man weiß nicht direkt wo man Hilfe suchen kann oder wo man Hilfe sucht.

00:13:17: also ich glaube da muss einfach das Angebot stimmen.

00:13:20: Es muss zugänglich sein es muss niederschwerig sein und wenn man dann Hilfe benötigt soll sie auch entsprechend zur Verfügung stehen.

00:13:27: Sie haben jetzt die Neurofibromatose erwähnt dass eine seltene neurologische Erkrankung hier bei den Betroffenen Es ist fast die Hälfte, wo dann Kumo bietet auch die Neurodivergenz dazu kommt.

00:13:40: Die Betroffenen haben ADHS-Autismus und Lernbehinderung.

00:13:45: Da muss man natürlich darauf schauen, dass wenn die Diagnose gestellt wird es da auch entsprechend psychologische Betreuung angeboten wird, wenn's nötig ist.

00:13:54: Welche Rolle spielen uns Social Media als Plattform in die Aufmerksamkeit auf sich ziehen?

00:14:00: Können sie Wegweise für ein Unterstützungssystem sein und Orientierung bieten?

00:14:04: Oder stehen Hilfesuchende einfach im Wirbelsturm aus geprüften und ungeprüften, falschen und fachlichen Informationen?

00:14:12: Auf TikTok bieten Influencerinnen einfache Tests an.

00:14:15: Wenn du diese fünf Fragen mit Ja beantwortest oder diese vier Verhaltensweisen an dir beobachtest dann hast Du bestimmt ADHS oder Autismus oder Depressionen.

00:14:27: Frage an Oliver Scheibenbogen.

00:14:28: Ist das hilfreich ist das kontraproduktiv oder kommt es darauf an?

00:14:35: Es ist ein zweischneidiges Schwert.

00:14:36: Auf der einen Seite das was wir uns ja von den sozialen Medien da ein Stückchen erwarten, ist sozusagen ein niederschwelliger Zugang dazu um dieses Thema so zu sagen fast in der Intimität aus sich dem auch mal nähern zu können.

00:14:48: Das finde ich prinzipiell gut.

00:14:51: auf der anderen Seite ist die Qualität der dargebotenen Informationen und die Art und Weise wie sie dargeboten werden oft äußerst kritisch zu sehen.

00:14:59: Warum?

00:14:59: Weil Diagnostik gerade im psychischen Bereich nichts ist, was in drei Minuten oder mit einem ganz kurzen Fragebogen zu erledigen ist.

00:15:09: Diagnastik dauert Stunden wenn ich Tage manchmal Wochen und manchmal dauert sie auch Monate wo ich Personen im Lenkschnitt über längere Zeit immer wieder sehen muss um dann wirklich von der Diagnose stellen zu können.

00:15:23: Und das andere, was da noch dazukommt ist so aus den sozialen Medien bekannt dieser Rapid Hole Effekt.

00:15:29: Das hängt zusammen mit den Algorithmen.

00:15:32: Wenn ich zum Beispiel mich jetzt für bleiben wir bei ADS, für ADS Interessiere dann sorgt der Algorithmus dass ich immer mehr Videos zum Thema ADAS bekomme und dann entsteht genau diese Rapid Hole Effect.

00:15:44: auf einmal sehe Ich kriege fast nur mehr Informationen zu einem gesuchten Störungsbild, dann habe ich so derzeit das Gefühl als gibt ja eigentlich schon gar nichts mehr anderes.

00:15:55: Und durch die Häufigkeiten und die Frequenz steigt dann subjektiv auch das Gefühl der Plausibilität – Ich hab es ja tatsächlich!

00:16:01: Und viele Symptome... sind für letztlich die Diagnose-Stellung sehr großen Fragezeichen zu versehen, weil ein Symptom kann einer Krankheit zugeordnet werden aber vielleicht auch genau eine andere Erkrankung beziehungsweise kann sich in der Intensität noch im normalen Spektrum befinden.

00:16:21: Und da haben wir oft dieses Thema das dann Eigendiagnosen gestellt werden und wir erleben sie ja oft mittlerweile dass dann Patienten zu uns kommen am besten informiert über das Störungsbild scheinbar bestens informiert und wir dann wirklich viel Mühe haben mit den Patienten zu arbeiten, dass es vielleicht doch nicht die Diagnose ist oder das es vielleicht auch nicht die oder jene Erkrankung tatsächlich ist.

00:16:45: Weil sich das schon so manifestiert hat.

00:16:47: Ist auch verständlich wenn ich das über Wochen mich mit dem Thema beschäftige und zickhunderte vielleicht sogar tausende Videos zum Thema gesehen habe.

00:16:56: Dann gibt's so etwas eine subjektive Gewissheit und der zu rütteln ist dann ganz ganz schwierig.

00:17:01: Sie haben zuletzt das Dog-Eins-Handy-Experiment vom ORF wissenschaftlich begleitet, bei dem Zehntausende junge Menschen einundzwanzig Tage auf ihr Smartphone verzichtet haben und zu verschiedenen Zeitpunkten Fragebürgen ausgefüllt haben.

00:17:16: Was haben sie da über den Suchtcharakter von Social Media erfahren?

00:17:19: Und was haben die da über psychische Gesundheit von jungen Menschen erfahren, die noch in der Schule sind?

00:17:26: Also das war sonst sehr ... zum Nachdenken angeregt hat ist, dass sehr viele angeben, dass sie depressive Symptome haben.

00:17:36: Wir haben ungefähr fünfzig Prozent der Schülerinnen die bereits Schlagprobleme aufweisen, das heißt ein Durchschlafstörungen haben und was auch ganz Interessant war, dass es Entzugserscheinungen gegeben hat.

00:17:55: Das sieht man auch wieder zu diesem Zusammenhang zwischen Körper und Psyche.

00:17:58: Das waren nicht nur psychische Entzug- erscheinung wie Nervositätunruhe, Wahrigkeit beispielsweise sondern das hat auch Personen gegeben die unter Kopfschmerzen gelitten haben.

00:18:11: Wichtig ist aber auch, zu unterscheiden.

00:18:12: von den Jugendlichen sind nur sehr wenige tatsächlich im pathologischen Sinne Smartphone süchtig.

00:18:19: Aber sie weisen oft ein problematisches Konsumverhalten oder eine Nutzungsstörung am Handy letztlich auf.

00:18:27: und nach den einundzwanzig Tagen war es so dass sich alles deutlich verbessert hat,

00:18:33: d.h.,

00:18:34: das psychische Wohlbefinden ist wieder um ungefähr zwanzig Prozent gestiegen die depressiven Symptome sind um ungefähr ein Drittel zurückgegangen und auch die Schlafstörungen haben sich deutlich gebessert.

00:18:45: D.h.

00:18:46: was sieht dann dem Experiment schon wie sehr uns diese intensiver oder exzessive Nutzung des Smartphones psychisch einfach belastet?

00:18:54: Das Handy-Experiment auf DOG I im Frühjahr twenty-sixundzwanzig zeigte, was viele vermuteten Zu viel Zeit am Smartphone ist nicht gut.

00:19:04: Die Handyzeit ist in vielen Familien Streitthema Nummer eins.

00:19:08: Was Eltern als Abhängigkeit klassifizieren, muss im klinischen Sinn noch keine sein – wann aber besteht Handlungsbedarf oder auch Behandlungsbedarf?

00:19:18: und eben Entzugserscheinungen.

00:19:33: In der Diagnostik ist es wichtig, dass mehrere von diesen jetzt eben genannten Symptomen zur gleichen Zeit und über einen langen Zeitraum nämlich zwölf Monate gleichzeitig vorhanden sind.

00:19:42: Das heißt wenn ihr jetzt dein Kind in den Ferien exzessiv zwei Monate Hausnummer sieben Stunden am Tag spielt, ist er noch lange nicht züchtig.

00:19:52: Wichtig ist aber was macht's mit uns?

00:19:55: Und ich glaube, das ist so ein ganz wichtiges Thema.

00:19:58: Es verändert ja momentan diese ganze technologische Disruption jetzt auch mit KI und immer mehr Handyapplikationen.

00:20:05: So es verändert das Miteinander in der Gesellschaft so stark.

00:20:09: Ich bin gerade mit der U-Bahn gekommen beispielsweise und jeder sieht da aufs Handy.

00:20:13: Dann habe ich beim Einsteigen nicht das Gefühl, mit jemandem in Kontakt treten zu können.

00:20:18: Jeder ist abgeschottet.

00:20:20: Früher war es oft so, dass wenn man jemand fremd begegnete, dann hat mein Lächeln bekommen und ein Lächel heißt so viel wie... Ich bin für einen Kontaktaufnahme bereit!

00:20:28: Ich bin dir prinzipiell positiv gesonnen und man fühlt sich einfach gleich viel wohler.

00:20:36: Und diese Signale senden wir heutzutage nicht mehr, weil jeder nur in der Smartphone sieht.

00:20:40: Vielleicht schauen wir mal auf die Perspektive Der Jugendlichen, wenn Sie denn das Gefühl haben mit mir stimmt was nicht.

00:20:51: Ich glaube ich brauche Unterstützung.

00:20:54: Wann ist dieser Zeitpunkt ab wann sozusagen darf?

00:20:57: Ich mir Hilfe holen!

00:20:58: Ab wann soll ich mir Hilfe hole?

00:21:00: Also in dem Moment wo ein Fragezeichen auftaucht.

00:21:04: Es gibt so das Geflügel der Wort weil schnell hilft, da hilft doppelt.

00:21:09: Und gerade bei psychischen Erkrankungen ist es so wichtig, weil die eben doch noch ein gewisses Stigma haben dass man möglichst früh kommt.

00:21:19: Dann sind die Prognosen was Heilung betrifft wesentlich höher und es kann ja nichts passieren als das mal zum Beispiel einmal umsonst zu uns im Martin-Brock-Institut in die Ambulanz kommt und sich beraten lässt Kann ja sein, dass dann am Ende des Beratungsgespräch auch rauskommt.

00:21:36: Ja das ist zwar eine intensive Nutzung aber stellt noch kein klassischer Erkrankung dar damit es ja nichts verhackt in Wirklichkeit.

00:21:43: Im Gegenteil ich erfahre dann etwas über mich.

00:21:45: Ich kann vielleicht in Zukunft ein bisschen besser reflektieren mein eigenes Nutzungsverhalten.

00:21:49: Das heißt möglichst dann wenn Unsicherheiten da sind die nicht so lange mit sich herum zu tragen.

00:21:55: Wer schnell hilft, hilft doppelt?

00:21:57: Ist das etwas was Sie sozusagen aus Ihrem Arbeitsbereich, aus Ihrem Erfahrungsbereich ebenfalls unterschreiben würden?

00:22:04: Ja sicher.

00:22:06: Ich denke was wichtig ist jetzt nicht nur zu warten dass jemand Problem hat Erkranktes und dann das Gesundheitssystem in Anspruch nimmt.

00:22:13: Ich glaube was in Österreich sicherlich noch Entwicklungsfähig ist es auch die Prävention also da sicherlich Programme und Formate im beiden Bereichen für körperliche Erkankungen und auch mentale Erkannung ist ganz wichtig.

00:22:26: Ich glaube, auf beiden Seiten wieder für die Gesellschaft einfach das Bewusstsein zu entwickeln und auch offen sein und die Gesundheitskompetenz zu entwickeln.

00:22:36: Und hier dann natürlich auch bereit sein wenn es Präventionsprojekte Programme gibt, die auch anzunehmen ist ganz wichtig.

00:22:42: also ich glaube da ist auf einem anderen Seite in Österreich viel Arbeit in der Gesellschaft für die Gesundheits Kompetenz und dann natürlich vom Gesundheitssystem hier die Programme entsprechend anzubieten.

00:22:55: Wie ist denn die Versorgungslandschaft für junge Menschen gestrickt?

00:23:00: Wie sieht sie aus, ist das Netz stark?

00:23:02: Ist es dicht genug?

00:23:03: hat es die richtige Ansprache also sozusagen die Möglichkeit als junger Mensch mich dort hinzu wenden.

00:23:10: Ist das typgerecht?

00:23:12: gibt es Unterschiede innerhalb Österreichs unterschied zwischen

00:23:15: Stadt

00:23:16: und dem ländlichen Raum vielleicht oder grundsätzlich?

00:23:20: der erste Schritt ist für alle zu machen.

00:23:23: Wir haben sie auch ein bisschen herausgearbeitet am Mental Health Talk.

00:23:28: Da sind wir so zu sagen eingekommen, dass es im Prinzip sehr viele Angebote schon gibt aber dass die Zugänge teilweise sehr schwer sind oder für manche nicht ohne weiteres möglich sind.

00:23:42: Ich glaube, dass auch der Angebotslandschaft weiter ausbaubar ist, sondern auch im ländlichen Bereich.

00:23:49: Also gerade die Kinder- und Jugendpsychiatrie ist so ein psychiatrisches Mangelfach was die Ausbildung betrifft und da gibt es sicher einen enormen Ausbaubedarf also dort wo dann wirklich schon eine Behandlung notwendig ist.

00:24:04: das was Wir auch merken ist, dass wir als ältere Generation teilweise Formate anbieten was Erreichbarkeit und Zugänglichkeit betrifft die von Jungen gar nicht mehr so genutzt werden.

00:24:16: Also zum Beispiel Ich glaube, was es für mich erbraucht ist sind Dinge wie Chatberatung beispielsweise.

00:24:24: Was ideal wäre, wenn wir – gibt's bei einzeln ja eher auch schon – aber wenn wir Influencer gewinnen sozusagen die in der Sprache auch der Jugendlichen sprechen und auch die besser erreichen dann sind das Formate, die von Jugendlichen einfach wesentlich besser auch angenommen werden Und wenn man das vielleicht dann noch mit einem Qualitätssiegel in irgendeiner Art und Weise kennt, so dass sich der Nutzer darauf verlassen kann.

00:24:47: Das ist wirklich fachlich qualitativ hochwertige Informationen wäre da schon sehr, sehr wertvoll.

00:24:53: Herr Schulze was haben Sie mitgenommen von diesem zweiten Future Health Talk?

00:24:57: Was sozusagen funktioniert und was vielleicht nicht zu gut funktioniert?

00:25:01: Was war für sie besonders interessant?

00:25:04: Ich denke was positiv natürlich ist es die jüngere Generation offener über die Probleme spricht Und dass vielleicht die Hürde noch da ist, die Suche und Hilfe zu finden.

00:25:15: Wo man sie sucht, wo man sie bekommt und dann auch wirklich wieder Zugang ist.

00:25:18: Also ich glaube das sind so eine positive Aspekte und dann eine andere Bereich, wo auf jeden Fall noch mehr Arbeit nötig ist.

00:25:26: Sie haben von der Versorgung gesprochen, kommt nur ein Beispiel in den Sinn um Bekannten mit einem Kind mit ADHS.

00:25:34: Da war der Weg zur Diagnose und zum Facharzt, dann zur richtigen Behandlung und Versorgung.

00:25:39: Und Betreuung war ein sehr langer Weg.

00:25:41: Ich weiß nicht, ob das jetzt ein Einzelfall ist, aber da sieht man einfach ... Es gibt Angebote, Versorgungen sind da.

00:25:46: Aber dass man sich durchmanövriert und wirklich zum Ziel kommt, kann es doch viel Zeit in Anspruch nehmen was natürlich auch zusätzlich wieder belastend ist.

00:25:54: Also ich denke die Hebel, wo auf jeden Fall noch Verbesserung möglich

00:25:58: ist.".

00:25:59: Niederschwelligkeit hat viele Facetten.

00:26:01: Die Wartezeiten für eine psychiatrische Abklärung im kassenfinanzierten Bereich müssen verkürzt werden.

00:26:07: Kosten, für Wahlärzte und Ärztinnen sind definitiv eine Hürde.

00:26:11: Es geht darum Informationen über Hilfsangebote an Orte zu bringen wo sie auch gesehen werden und die Kontaktpunkte zu den Angeboten so zu gestalten, dass sie die Zielgruppe zur offenen Kommunikation einladen.

00:26:23: Eng verbunden mit hoher Glaubwürdigkeit das mit den hoch sensiblen Daten sorgfältig vertraulich und empathisch umgegangen wird.

00:26:31: Weil oft entsteht diese Stigmatisierung auch dadurch, dass ich mich schäme, Scham ist ein ganz ganz bedeutendes Gefühl in diesem Bereich.

00:26:39: Da braucht es einfach Möglichkeiten und da ist es zum Beispiel ganz wichtig auch, dass wir vielleicht den ein oder anderen Influencer der selber eine psychische Erkrankung hat gewinnen könnten.

00:26:51: Als Roll-Model dafür, du sagst, schau an dann geht's auch so!

00:26:54: Und er hatte eine psychisch Erkränkung, das war trotzdem auch erfolgreich.

00:26:57: Also dieses wegzukommen von diesem Schwarzweißdenken entweder psychisch krank... ...dann ist er schwarz und psychisch gesund, dann ist er weiß.

00:27:07: Es gibt niemanden, der völlig psychisch gesund ist.

00:27:12: Es gibt immer einen gesunden Anteil im Kranken und einen kranken Anteil in den Gesunden.

00:27:17: Und ich glaube das zu vermitteln auch ganz ein wesentlicher Teil ist, weil dann fällt es viel leichter sich ein Stückchen zu outen uns darüber zu reden.

00:27:25: Ich

00:27:25: glaube was beim letzten Future Health-Programm jetzt auch noch auskam war generell dass viel über EI Modelle angesucht wird.

00:27:34: also die Menschen suchen einfach, haben eine Frage, haben Probleme.

00:27:39: Und der erste Schritt ist das man dann die AI fragt.

00:27:42: und ich glaube in dem Bereich wenn es dann wirklich Fachmodelle gibt oder spezialisierte AI-Modelle, die dann auch wirklich professionellen Rat geben können.

00:27:51: Das ist sicherlich auch ein Bereich wo man investieren kann.

00:27:54: um die Schwälle wieder zu niedriger machen bringt natürlich die neue Technologie sehr viel Problematiken auch dazu.

00:28:03: Und wenn es dann nicht spezialisiert ist, kann das natürlich auch in eine ganz falsche Richtung gehen.

00:28:08: Daum im Bereich, wenn man da investiert gibt's sicherlich viele Möglichkeiten.

00:28:13: Eng verbunden mit dem Thema psychische Belastung und erhöhte Sensibilität für Mental Health ist auch Resilienz als Kompetenz in den Fokus gerückt.

00:28:23: In jedem Leben können Dinge passieren die uns fordern Traurig machen verunsichern und aus der Bahn werfen.

00:28:29: Resilienz ist eine Art Widerstandsfähigkeit geschult an Herausforderungen, die wir gemeistert haben.

00:28:35: Erfahrungen, wie wir integriert haben ein Zurückschwingen nachdem wir ausgelenkt wurden.

00:28:42: Resilience hat sehr viel mit Selbstwirksamkeitserwartung zu tun.

00:28:45: Das ist der heilige Graal der Psychologen.

00:28:48: und was bedeutet das?

00:28:49: Das heißt dass ich an meiner eigenen Kompetenz und Wirksamkeit Krisen zu bewältigen auch tatsächlich glaube.

00:28:56: oder nicht nur Krisen sondern wenn man es breiter sieht auch Herausforderungen.

00:28:59: Und wie bekomme ich das?

00:29:01: Und die Hauptquelle dafür, es gibt mehrere Quellen aber die wichtigsten und stärkste Quelle dafür sind sogenannte Mastery-Erfahrungen.

00:29:08: Das heißt Erfahrungen des Meisterns.

00:29:10: Das heisst Ich muss Herausforderungen in Angriff nehmen und mich selbst erleben als jemand der das schafft!

00:29:18: Und ich glaube dass das ganz Wichtig ist.

00:29:20: auch Wir haben sehr viel in letzter Zeit, Debatten darüber.

00:29:25: Wie viele Unterstützung brauchen Kinder und so weiter?

00:29:27: Die brauchen das auch aber sie brauchen auch die Möglichkeit, diese Erfahrungen selbst zu machen!

00:29:32: Und wenn ich zunehmend solche Erfahrungen des Meisterns mache dann entsteht der Glaube Ich kann etwas schaffen und dann merke ich irgendwann okay egal wie schlimm sie sich kommen da schon durch und dass ist für die Psyche enorm wichtig.

00:29:47: Und wir müssen genau, und das ist ein Ballausakt immer zwischen dem was eine Herausforderung anbieten und dem was dann wieder eine Überforderung darstellt.

00:29:55: Aber es gibt mittlerweile auch eher über die sozialen Medien und über Smartphone sehr viel Kontrolle der Kinder – sehr wenig Freiraum!

00:30:05: Es sind sehr viele einfach auch sehr durchgetagdet im Leben und ich glaube dass es ganz wichtig ist viele Möglichkeiten noch so schaffen wo Kinder Erfahrungen machen können.

00:30:14: Herr Schulze?

00:30:15: Herr Scheibenbogen Danke für das Gespräch.

00:30:25: Was können wir aus diesem Gespräch mitnehmen?

00:30:28: Junge Menschen sind nicht überempfindlich, sie reagieren auf Erfahrungen, Ressourcenknappheit Beobachtungen und Bedrohungen der Jetztzeit.

00:30:36: Als Gesellschaft sind wir gefordert Raum zu schaffen Für Kontaktaufnahme Aufmerksamkeit und umeinander kümmern.

00:30:43: Psychische Probleme zu erkennen, zu helfen und zu behandeln kann nicht einzelnen Institutionen Plattformen Wirkstoff oder Fachpersonen überlassen werden.

00:30:51: Social Media und digitale Angebote können hilfreich sein, Identifikation anbieten und informieren mit qualitätsgeprüften Inhalten und Rollmodels.

00:31:00: Bereit für eine Challenge im echten Leben?

00:31:03: Lächeln Sie in der U-Bahn jemanden an!

00:31:05: Beginnen sie auf der Parkbank ein Gespräch – und bieten Sie Unterstützung an wenn Sie glauben dass jemand Hilfe braucht.

Über diesen Podcast

Im Wissenschafts-Podcast von APA-Science erzählen Forscherinnen und Forscher über ihre aktuellen Projekte, darüber, was sie antreibt und manchmal frustriert, und warum die Gesellschaft von ihrer Arbeit profitiert. Die Interviews führt die APA-Science-Redaktion. Eine zutiefst menschliche Seite von Wissenschaft – zu hören auf allen gängigen Plattformen.

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