Kopftuchverbot - Angriff auf „Miteinander“ oder Schutz vor Unterdrückung?
In der neuen Folge von „Nerds mit Auftrag“ beleuchten wir die Einführung des Kopftuchverbots an österreichischen Schulen. Konkret sind ab dem Schuljahr 2026/27 für Mädchen unter 14 Jahren Kopfbedeckungen, die "das Haupt nach islamischen Traditionen verhüllen" verboten. Ausnahmen gelten aber bei Veranstaltungen außerhalb der Schule und im häuslichen Unterricht. Letztendlich drohen Geldstrafen, wenn nach Aufklärungsgesprächen nicht reagiert wird.
Was wird damit erreicht? Wie wird das Gesetz umgesetzt? Welche Argumente sprechen für und gegen die neuen Regeln? Darüber diskutieren Petra Bauer, Direktorin des Zentrums Inklusiver Schulen in Wien, Kena Güngör, Soziologe und Leiter des Beratungs- und Forschungsbüros Think Difference, sowie Stefan Schima vom Institut für Rechtsphilosophie der Universität Wien.
APA-Science ist Österreichs Plattform für Bildung, Wissenschaft und Forschung. Wir sind das Sprachrohr für Forscherinnen und Forscher sowie Brückenbauer zu den österreichischen Medien und zur Öffentlichkeit. https://science.apa.at
Links:
- Beratungs- und Forschungsbüros think.difference: https://think-difference.com/
- „Zentrum inklusiver Schulen“ (ZIS17) Leopold Ernst Gasse: https://www.zis17.at/
- Institut für Rechtsphilosophie der Universität Wien: https://rechtsphilosophie.univie.ac.at/
- Stellungnahmen zum Gesetz: [https://go.apa.at/zd5qN3UT] (https://go.apa.at/zd5qN3UT))
Kommentare
Neuer Kommentar